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High Seas High School
Das segelnde Klassenzimmer®
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Das Projekt | Die Reise 12/13 | Summer–HSHS | HSHS–Archiv
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Reisebeschreibung HSHS 09/10
• Kuba (24.02.2010 – 03.03.2010)
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Zigarren und Zuckerrohr. Kuba stellt aufgrund seiner
spanisch–afrikanischen Mischkultur in einem sozialistischen System
ein Land mit besonderer Faszination dar. Trotz der wirtschaftlichen
Schwierigkeiten und des politischen Wandels ist die Lebensfreude und die
Gastfreundschaft der Kubaner ungebrochen. So liegt auch der Schwerpunkt
unseres Landaufenthalts im wesentlichen auf sozio–kulturellen
Aspekten. Nach der Ankunft in Havanna am 24. Februar fahren wir für
einige Tage nach Pinar del Rio, um unsere Partnerschule "Federico
Engels" zu besuchen. Dort stehen u.a. einige sportliche Begegnungen,
Teilnahme am cubanischen Unterricht und der Besuch eines Projekts von
Künstlern mit dem Down–Syndrom an. Eine Zigarrenfabrik darf vor
dem Rückweg nach Havanna natürlich nicht fehlen. Weniger
touristisch wird es dann wieder beim Besuch eines Tabakbauern im Valle de
Viñales, der uns einen kleinen Einblick in sein Leben abseits der
Touristenströme gewährt.
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Diese als schönste Cubas geltende
Gegend heisst im vergangenen Spanisch der Eroberer "Tal der
Weinstöcke". Damals hat man es hier wirklich zunächst mit
Weinbau versucht, aber schnell gemerkt, dass hier im subtropischen Klima
Cubas mit Tabak für den damals gerade entstehenden europäischen
Markt – der Adel fing an zu rauchen – viel mehr Geld zu
verdienen war. Höhlenforschern aus aller Welt gibt die Caverna de
Santo Tomás immer noch Rätsel auf. Das grösste
Tropfsteinhöhlensystem Cubas werden wir auch besichtigen, und uns
unterirdisch von der Schönheit der Stalaktiten und der
erdgeschichtlichen Bedeutung der Karstformationen überzeugen, aber
vermutlich nicht die Geheimnisse dieser 46 Kilometer und acht Ebenen unter
der Erde lüften ...
Zurück in Havanna stehen für die Erkundung dieser grossartigen
Stadt fünf Tage zur Verfügung. Neben einer Besichtigung der
Altstadt Havannas Habana Viejas – seit 1982 als Weltkulturerbe
deklariert – versäumen wir nicht Cojimar, die
Wirkungsstätten Ernest Hemingways zu besuchen.
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Auf seiner Finca
Vigía in San Francisco de Paula werden wir Auszügen aus seinem
dort verfassten Roman "Der alte Mann und das Meer" und einem
Referat über sein Leben und Wirken lauschen.Neben anderen spannenden
Punkten stehen z.B. noch das Museo y Archivo Nacional de la Música
(das nationale Musikarchiv) und das Museo de la Revolución auf
unserer Liste. Ein Treffen mit Germanisten der Universität von
Havanna, denen wir wieder einige Bücher als Geschenk aus Deutschland
mitbringen wollen, ist ebenfalls geplant. Mit den Studenten der
Deutschfakultät wird auch traditionell eine "Fiesta" mit
Gesang und Gitarre, Reggaeton und Rock gefeiert. Dabei sind alle froh, mal
wieder Deutsch sprechen zu können! Die cubanischen Studenten, endlich
mal jemanden aus Deutschland zu Gast zu haben, und wir, weil wir mal wieder
jemanden als Gesprächspartner haben, der nicht schon seit gut vier
Monaten Mitreisender ist und noch dazu wirklich authentisch über
dieses besondere System und die Lebensumstände darin zu erzählen
hat. Gerade bei den jüngeren Studenten müssen aber oftmals unsere
"mitgebrachten" Spanischkenntnisse eingesetzt werden, denn wir
haben ja immerhin schon Praxis und sind keine Anfänger mehr!
Nach fast drei Monaten in der Karibik, gekrönt von dieser kurzen,
intensiven Zeit auf ihrer grössten Insel, wenden wir uns nun wieder
dem Atlantik zu: Es geht langsam nach Hause, Richtung Europa.
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