Ein Tag in zwei Ländern
Sonntag, 30. Januar 2011Datum: 30. Januar 2011
Position: Costa Rica und Panama
Etmal: 219 km mit zwei Bussen
Wetter: sonnig und warm
geschrieben von: Heepke Apel
Von Costa Rica nach Panama… Der Tag begann mit einem liebevollen Wecken von Jan, der einfach vor dem Fenster stand und “Aufstehen” rief. Bei vielen war der erste Gedanke wohl: “Mist, ich muss noch packen!” Als auch diese Hürde genommen war, saßen kurz nach neun Uhr alle in den Bussen und los ging es, zurück nach David. Wenn man also den halben Tag im Bus sitzt, hat man die Möglichkeit, in Ruhe an die vergangenen 108 Tage zu denken, oder andere nach ihrer/seiner Meinung zu fragen, ein Fazit zu ziehen und es alle wissen zu lassen!
Also:
Miriam: Es war abwechslungsreich, informativ, man hat viel gelernt (z.B. von den Menschen) und es war sehr schön.
Jannis: Es war zu schön, um sich darüber im Klaren zu sein.
Karo: Unbeschreiblich, unterschiedlich…
Jan G.: Ziemlich aufregend, lehrreich und abwechslungsreich.
Fenja: Anstrengend, schön und eine Erfahrung wert.
Flo: Die bisher schönsten 108 Tage meines Lebens.
Barbara: Es war die beste Entscheidung, die ich in meinem Leben getroffen habe.
Jan H.: Fand es total schön und dank des tollen Teams und der tollen Gruppe, war es bisher eine sehr schöne Reise. Außerdem kann er sich im Moment keinen schöneren Job vorstellen.
Aaron: Unglaublich und viel zu schnell vorbei!
Fazit: Eine unglaubliche Tour, mit “wunderguten” Leuten und “wundervielen” Erlebnissen & Erfahrungen. Jetzt sollte sich eigentlich jeder ein Bild von der Lage bei uns bilden können… Der restliche Tag verlief ohne große Vorkommnisse, der Grenzüberquerung und großem Pizzaessen in David. Abends fielen alle vollgefressen und müde in ihre Betten und Hängematten. Die allerliebsten und besten Grüsse gehen an meine Familie nach Hause. Und an meine Freunde! Ich hab euch lieb :-*
Eure Heepke
Wir definiert man den Begriff „Off-Road Taxi“? Ganz einfach: Nämlich ein größerer Lastwagen mit einem Beifahrersitz, auf dessen Ladefläche leicht gepolsterte, quer gelegte Bretter zum Hinsetzen montiert sind. Das Ganze ist dann noch überspannt mit einem Eisengestänge, auf dem eine Plastikplane liegt. Dazu kommt ein unspektakuläres, ganz normales Fahrwerk, welches schon allgemein abgenutzt ist und fertig ist das Off-Road Taxi. Mit drei solcher Fahrzeuge wurden wir heute Morgen von unserer Station mitten im Nationalpark abgeholt. Nachdem dann jeder seine Sachen gepackt hatte und alle Rücksäcke im Wagen verstaut waren, ging es los. Die Fahrt war sehr holprig und zugleich interessant. Es ging durch zahlreiche Flüsse, die Wege lagen voller Kies, sodass man regelrecht durchgeschüttelt wurde. Genauso stelle ich mir die Reise in einer Pferdekutsche vor. Alle 100 Meter hing ein Baum über der Straße, der über den Wagen preschte.