Das Segel-Wörterbuch

Datum: 15. April 2011
Position: 35°46,8´W, 040° 22,2 ´N
Etmal: 90sm
Wetter:  Luft 14,5°C, Wasser 17,8°C
geschrieben von: Karoline Kröner

A (Alpha)
Admiral- Wassertemperaturmesser
aufklaren- aufräumen, z. B. Kammer, Deck
achtern- hinten
Atlantiktaufe- Aufnahme der Atlantiksegler ins Reich des Neptun
AIS- sendet Signale wie Position an andere Schiffe

B (Bravo)
Backschaft- Arbeit in der Kombüse, Zubereitung aller Mahlzeiten
Back- Tische in der Messe
Beauforts Wetterskala- Skala mit Angaben der Windstärken und deren Auswirkungen auf die See
Backbord- in Fahrtrichtung links
Brücke- Schaltzentrale des Schiffes
bunkern- tanken
Bootsmannstore- Raum zur Aufbewahrung von Handwerkszeugen und Ersatzteilen

C (Charly)
Candy- Shop- Süßigkeitenladen im Zollstore
Clipper- Eigentümer und Unterhalter der Johann Smidt (Hamburger Verein)

D (Delta)
DEFY- Rufzeichen der Johann Smidt
Deckshände- Schüler, Matrosen

E (Echo)
Eendracht- Ursprünglicher Name der Johann Smidt
einklarieren- “einchecken” in einem fremden Hafen

F (Foxtrott)
Feudel- Lappen
Fock- Vorsegel mit Baum, 45qm
fieren – Lose in die Leine geben

G (Golf)
Großsegel- größtes Segel achtern, Schratsegel, 125qm
Gaffelsegel- Segel mit zwei Bäumen

H (Hotel)
Halse- Manöver, bei dem man mit dem Heck durch den Wind dreht

I (India)
InmarSatC- Name des Satellitensystems

J (Juliett)
Johann Smidt- (1773-1857) Namensgeber der Johann Smidt, Vertreter der Hansestädte des Deutschen Bundes, 1821 Bürgermeister Bremens

K (Kilo)
Kombüse- Küche
Koje bauen- Bett machen
Klüver- Vorsegel, 70-142qm
Knoten- Seemeilen pro Stunde
Kimm- Horizont
Klabautermann- Schiffskobold

L (Lima)
Luv- Wind zugewandte Seite
Lee- Wind abgewandte Seite
Labskaus- typisches Seemannsgericht mit Cornedbeef, Kartoffeln und Roter Beete
Leichenfänger- Netze zum Auffangen bei starkem Seegang
Last- Keller des Schiffes
lenzen- leeren der Fäkalientanks
Lifebelts- Klettergurte
Lot- Tiefenmesser
Log- Geschwindigkeitsmesser
Lost and Found- Einrichtung zur Ordnungshaltung

M (Maik)
Mug- Tasse
Messe- Aufenthaltsraum in der Mitte des Schiffs
N (November)
Niedergang- Treppen vom Schiffsinneren ans Deck
Nautisches Jahrbuch- “Telefonbuch” der Himmelsobjekte
Neptun- Meeresgott

O (Oskar)
Osmose- Anlage (eigentlich Umkehrosmose)- Maschine zur Umwandlung von Salz- in Süßwasser
Ölzeug- Regenkleidung

P (Papa)
Pütz- Eimer
PK- Pumakäfig, 12er-Kammer der Mädchen im Vorschiff

Q (Quebec)
Q-Wende- Drehen mit dem Bug durch den Wind mit dem gleichen Effekt wie eine Halse

R (Romeo)
Rahsegel- altertümliche Segel, praktisch vor allem bei achterlichen Wind
Rettungsinsel- Rettungsboot
reffen- “Verkleinerung” der Segel bei starkem Wind
Rehling- Zaun ums Schiff

S (Sierra)
Spring (z. B. Vorspring, Achterspring)- Leine zur Befestigung des Schiffes an der Pier entgegen der Vor- bzw. Achterleine
Schonersegel- Segel am Schonermast (vorderer, kleinerer Mast), 100qm (bei der Johnny ein Gaffelsegel)
Seemeile- eine Bogenminute, entspricht 1852m
Steuerbord- in Fahrtrichtung rechts

T (Tango)
Trysegel- Sturmsegel
Taille- Flaschenzug
Teegarten (Seegarten)- Wintergarten
Tampen- Seil

U (Uniform)
Unterlieg- untere Seite des Dreiecksegels
Unterkoje- weiterer Stauraum unter der Matratze

V (Victor)
Vorstag- Drahtseil, das den Mast mit dem Klüverbaum verbindet
Vorliek- vordere Seite des Dreieckssegels
Stagreiter- Klammern, die das Vorliek des Klüvers am Vorstag befestigen

W (Whiskey)
Wende- Manöver, bei dem man mit dem Bug durch den Wind dreht
Warschau!- Achtung!

X (X-ray)
Y (Yankee)

Z (Zulu)
Zollstore- Schrank für zu verzollende Gegenstände und Süßigkeitenshop

Karoline Kröner

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