Die letzten Vorkehrungen

Datum: 11. Mai 2011
Wetter: heiter bis wolkig
Etmal: von Helgoland nach Glückstadt
Position: wieder deutsches Festland
geschrieben von: Karoline Kröner

Ein Blick nach hinten, dort liegt die Hochseeinsel Helgoland, ein Blick nach vorne, dorthin, wo das Festland Deutschlands immer größer wird. Nur noch minimale Entfernungen, die wir zurückzulegen haben, alles ist in greifbarer Nähe. Die vielen Seemeilen dieser Reise, der lange Weg über den Atlantik und wieder zurück, alles ist an uns vorübergezogen, alles haben wir in uns aufgenommen. Nun ist es nur noch ein kleiner Schritt, und wir befinden uns wieder im Alltag, einem Leben wie es immer war und aus dem wir geflüchtet sind. Was macht man an einem solchen Tag, an dem man die Elbmündung erreicht und den Steuerbordtonnen folgend Richtung Glückstadt steuert? Man trifft die letzten Vorkehrungen, was für uns bedeutete, dass wir nun endlich Antje in die Familie des Neptun aufnahmen, indem wir sie etwas verspätet auf den Namen „Schwalbenfisch“ tauften. Zudem wurden noch die letzten Fragen für den Sportbootführerschein See wiederholt, um für den morgigen Tag gerüstet zu sein. Im Hafen Glückstadts wurde das Gelernte auch gleich angewandt. Ist dies nun ein manövrierbehindertes Fahrzeug, das baggert oder Unterwasserarbeiten durchführt und die Schifffahrt auf einer Seite behindert, oder kann man es auf beiden Seiten passieren…? Und ist die Schleuse vorübergehend geschlossen oder für den Verkehr gesperrt…? Ich wünsche allen viel Erfolg bei der Prüfung morgen! Die liebsten Grüße, Karo

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