Beitrags-Archiv für die Kategory 'Der Probetörn'

Ade Probetörn

Samstag, 11. Juni 2011 22:40

Datum: Samstag, 11. Juni 2011
Position: Schiff - Bus - Fähre - Bus - Zug
Etmal: Köge/DK - Travemünde/D
Wetter: sonnig und etwas bewölkt
geschrieben von: Constanze Schmidt

Der letzte Tag des Probetörns begann für uns, die A-Wache, mit der Ankerwache. Da es die vorerst letzte Wache sein sollte, überlegten wir uns, die Wache zum großen Teil alle zusammen zu machen. Der vorherige Abend wurde spät, deshalb lohnte es sich nicht wirklich ins Bett zu gehen, deshalb saß der Großteil der A-Wache um 0:00 Uhr auf der Brücke. Um 4:00 Uhr wurden wir dann von der B-Wache abgelöst und wir konnten endlich ins Bett gehen. Am Samstagmorgen wurden wir gegen 5:40 Uhr geweckt  um den Anker zu lichten und dann in Köge anzulegen. Als wir dann im Hafen fest gemacht hatten, hatten wir noch ungefähr eine halbe Stunde Zeit  unsere Taschen fertig zu machen und unsere Kammern aufzuklaren. Dann kam das letzte Frühstück des Probetörns. Mit frischen dänischen Brötchen und Pfannkuchen, hatte die Backschaft mal wieder gute Arbeit gemacht. Bis ca. 9:15 Uhr hatten wir dann weiterhin Zeit unsere Taschen in den Teegarten zu bringen, wo alles bis zur Abfahrt liegen blieb. Danach hieß es: „Groß-Reinschiff“! Das gesamte Schiff wurde geschrubbt und geputzt, bis es nur so blitzte. Dann gab es zum Mittagessen Eintopf mit Brot. Nach dem Mittagessen genossen wir dann noch etwas die Sonne und einige gingen etwas Richtung Stadt um sich ein Eis zu kaufen und zu quatschen.

Gegen 13:15 Uhr kam dann der Bus und wir packten unsere Sachen in den Bus. Nachdem auch der letzte Schlafsack aus dem Wasser gefischt wurde (es wurde nur einer, und das auch nur unfreiwillig, auf seine Wasserdichtigkeit „geprüft“…), war alles sicher im Bus verstaut. Der Bus sollte erst in einer halben Stunde fahren, da die Busfahrer ja auch noch etwas essen mussten. Also machten sich alle auf den Weg, sich noch ein zweites dänisches Eis oder einen Hot Dog zu kaufen. Als alle im Bus saßen, ging es auch schon los. Mit der Autofähre überquerten wir dann die Ostsee und nach nur 4 Stunden kamen wir dann in Travemünde an. Es dauerte keine halbe Stunde und alle waren wieder unterwegs nach Hause. Damit war der Probetörn vorbei.

In dieser einen Woche haben wir schon sehr viel gelernt. Nicht nur über das Segeln, welches manchen noch sehr fremd war, sondern wir haben gelernt, wie man mit vielen Leute auf engem Raum lebt. Viele kannten dies schon von Internaten, doch für manchen war dies sehr neu und aufregend. Wir haben sehr viel erlebt und uns alle wirklich gut angefreundet, und daher bin ich zuversichtlich, dass dies eine sehr coole Reise wird. Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen.
Conni

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Großreinschiff

Samstag, 11. Juni 2011 22:15

Datum: Samstag, 11. Juni 2011
Position: Køge - Travemünde
Etmal: -
Wetter: Luft 20°C
geschrieben von: Lena Küchenhoff

Hallo alle zusammen! Ich sitze gerade im Bus nach Travemünde und finde Zeit für diesen Bericht. Also… heute begann mein Tag mal wieder etwas früher als gewöhnlich, da alle um 5:45 Uhr mit den Worten: „All hands on deck!“ aus dem Bett geschmissen wurden. Müde, doch voller Tatendrang, begab ich mich zu meiner Wache und wir zogen alle zusammen den Anker nach oben. Anschließend fuhren wir zum Hafen in Köge, wo wir unser letztes gemeinsames Frühstück mit frisch gekauften Brötchen genossen. So gestärkt konnten wir nun “Großreinschiff“ machen. Das komplette Schiff wurde von oben bis unten eingeseift und geduscht. Die Kombüse, die Messe, die Brücke, die Toiletten…einfach alles. Nach ungefähr 3 Stunden mühseliger Arbeit gab es Mittagessen, wobei vergessen wurde für Jonathan und mich vegetarisch zu kochen. Also hat uns Brigitte, unsere Köchin, eine Dosensuppe warmgemacht, die jedoch auch Fleisch enthielt. So mussten wir uns mit Brot zufrieden geben. Nach einem gemütlichen Mittagsschlaf an Deck, wo wir die letzten gemeinsamen Momente genossen, kam irgendwann das, was niemand wahrhaben wollte. Der Bus zur Abreise.

Das Gepäck wurde verstaut und beim Transport fiel ein Schlafsack ins Meer. Zum Glück konnten wir ihn noch retten. Nach einer kurzen Eispause stiegen schließlich alle in den Bus ein. Die Fahrt dauerte lange und wurde unterbrochen von einer Fahrt mit der Fähre, wo sich noch einmal mit Pommes versorgt wurde. Um halb sieben kamen wir dann in Travemünde an, wo schon viele Eltern sehnsüchtig darauf warteten ihre Kinder in Empfang zu nehmen. Der darauf folgende Abschied unter Tränen und Umarmungen fiel allen sehr schwer. Niemand weiß, ob er beim großen Törn dabei sein darf und die “Johnny” jemals wiedersehen wird. Doch alle hoffen, im Oktober ein Teil der jetzt schon zusammen gewachsenen Gemeinschaft sein zu dürfen und ein großes Abenteuer anzugehen.
Eure Lena

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