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Ankunft in Panama-Stadt

Dienstag, 10. Januar 2012 12:57

Datum: 10. Januar 2012
Position: Panama - Stadt
Wetter: sonnig, blauer Himmel
geschrieben von Claudio Hohmann

Gestern begann der Tag schon um halb sieben. Wir frühstückten heute früher, weil wir noch den Rest des Schiffes putzen mussten, da die Touristen, also die Clipper-Gruppe, etwas später die Johnny beziehen sollten. Wir putzten und schrubbten und packten unsere restlichen Sachen. Dann setzten wir uns vorne auf die Straße und warteten, während einige andere Jungen und ich Fußball spielten, auf die beiden kleinen Reisebusse, die uns über die Schleuse des Panama-Kanals hinüber nach Panama-Stadt brachten. Wir verabschiedeten unseren treuen Ulli, der uns bis hier  nach Panama begleitet hat und uns mit vielen ermutigenden Worten aus unseren kleinen oder auch großen Tiefdruckgebieten innerhalb der Crew heraus half. Auch Robert, unser letzter Kapitän, verließ uns mit aufmunternden Worten. Dann ging es los. Die Fahrt war kürzer als gedacht, denn wir waren innerhalb von einer und einer halben Stunde vom Atlantik zum Pazifik gefahren. Ein beeindruckendes Gefühl. Das Ziel war eine Herberge in der Innenstadt von Panama-Stadt. Dort angekommen, bezogen wir unsere Betten. Unsere Unterkunft ist der Hit. Ein Riesenbalkon mit Sofas und Bob Marley in Form einer großen Fahne an der Wand.

Die Betten sind enorm groß, ihr glaubt nicht, wie gut das tut, nach den Kojen auf dem Schiff. Ach ja, Uwe, unser Maschinist, ist mit nach Panama-Stadt gefahren, um von hier aus nach Teneriffa zu fliegen, doch er hatte seine Tasche etwas vernachlässigt und sie ist samt Hotelbuchung und Flugticket irgendwo im Hafen stehen geblieben. So ein Mist, aber selber schuld. Schlussendlich ist einer unserer Busfahrer noch einmal mit einem kleineren Auto zurückgefahren und hat sie ihm gebracht. Nun gut, wir Schüler hatten in der Stadt erst mal einen schönen Stadtaufenthalt. Wir hatten Landgang und sind so, wie immer eigentlich, zunächst einmal schön viel Geld ausgeben gegangen - für Essen, Klamotten und Essen und vielleicht noch……. Essen, wie immer halt. Na ja, die Stadt ist der Hammer. Doch bevor wir bis 22:00 Uhr Freilauf hatten, hat uns unser Herrchen Jan zu einem saftigen Schweinekotelette entführt.  Das war gut, mmhhh :D! Das Nachtleben ist groß hier. Wir waren bis 22:00 Uhr weg, und sowohl die Menschen als auch die Geschäfte blieben alle auf. Im Hostel dann war nur noch eins angesagt: chillen, chillen und…….chillen in der Couchecke bei Bob mit Bob. Wir ließen uns bis in den Schlaf dort nieder. Was kann ich noch sagen - nicht viel. Aber, was ich auf jeden Fall sagen kann, ist: Ich bin in Amerika! Ich wünsche euch ein gutes Frühjahr und, wenn ihr es verpennt habt, noch einen guten Rutsch. Mama, Papa, Luca, Nicke, Oma, ich liebe euch.
Claudio

Thema: Karibik, Panama/Costa Rica | Comments Off | Autor: admin

Packen…

Montag, 9. Januar 2012 12:55

Datum: 9. Januar 2012
Position: Hafen von Colón
Etmal: -
Wetter: sonnig, blauer Himmel
geschrieben von Melvin Wolf

Einen guten Tag an alle! Ich komme gleich zum Punkt: Ich mag packen nicht und mache es gerne auf dem letzten Drücker (meine Eltern wissen Bescheid). Also könnt ihr euch denken, womit mein Tag anfing: Packen. Und eigentlich ist packen der falsche Begriff - Stopfen passt eher, und dann habe ich noch so einiges hinten an meinen Trecking-Rucksack gehängt. Und einen sehr vollen Tagesrucksack habe ich auch noch… Währenddessen konnten wir noch mal alle unsere Sachen waschen, und zum Mittagessen war dann auch alles, was nicht mitkommen sollte, sicher in der Last verstaut, nach einigem Drücken und Stopfen in alle Lücken. Zum Mittag gab es dann (welch eine Neuigkeit…) Hackbraten! Aber lecker war er, so langweilig, wie es auch werden kann, wenn man eine Diät aus Hackbraten und Rinderbraten hat. Ulli hat uns gesagt, dass wir ab 13:30 Uhr putzen würden, was das Zeug hält, doch dass wir danach frei für den Marina-Pool hätten. Ulli hielt sein Wort und wir durften putzen, saubermachen, schrubben, wischen und polieren. Ich war mit Joe, Claudio und der Backschaft für die Küche zuständig. Um 16 Uhr  gab es leckeren Kuchen zum Kaffee. Wie versprochen war daraufhin Schwimmen im Pool angesagt, wo sich dann fast alle versammelten. Mit dem Bord-Rugby-Ball wurde dann auch „Kampf um den Ball“ zwischen Jungs und Mädchen gespielt,  was sich als anstrengend, aber erfrischend und spannend erwies. Da ich von null bis zwei Uhr Hafenwache mit Caren hatte, blieb ich auch bis um zwei Uhr morgens wach. Und dann kam erst mal unsere letzte Nacht auf der Johnny für vier Wochen… Grüße diesmal insbesondere meine Großeltern, aber auch Antonia und Nikolas und natürlich Mama und Papa.
Melvin

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