Siebter Tag an Bord

Datum: 28. August 2020
Position: 53° 46,9’N; 009° 22,6’E (Wischhafen Reede)
Etmal: –
Wetter: leicht bewölkt, kaum Wind und warm
von Valerie, Anabel, Frederick, Hannes

Moooiiin zusammen, heute ist der 7. Tag unseres Probetörns. Nach einem ausgiebigen Frühstück, bei dem ein paar von uns total verschlafen auftauchten (wir haben unseren Schlafrhythmus alle nicht mehr unter Kontrolle, maschalla Jan und Anabel sind abends draußen eingeschlafen), hatten wir eine Besprechung über die zukünftigen Vorträge die wir halten werden. Es handelt sich hierbei um die 17 Sustainable Development Goals. Gleichzeitig waren wir alle ziemlich aufgeregt über die Einzelgespräche mit Norbert, Nathalie und dem jeweiligen Wachführer. Im Nachinein waren die aber gar nicht so schlimm und wir sind uns jetzt alle mindestens zu 99,9% sicher, dass wir mit wollen. Danach gab es erstmal Mittagessen (FUDDAAA!). Gegen nachmittag mussten wir schweren Herzens Abschied von einem Besatzungsmitglied nehmen (See you later alligator Nathalie 😉 ). Wir ließen Nathalie in Rendsburg zurück und folgten dem Nord-Ostseekanal Richtung Westen. Auf der Fahrt saßen wir wie immer auf dem Deckshäuschen und pflegten unsere tägliche Kuschelroutine. Wir haben auch fröhlich allen vorbeifahrenden Schiffen zugewunken.

Auch diesmal lief das Schleusen nicht ohne Aufregung ab. Wir mussten auch hier ein weiteres Crewitglied zurücklassen. Gerd unser Maschinist, auch Udo genannt, wird uns sehr fehlen. Durch unseren täglichen Sprachgebrauch (MASCHALLA EINFACH DER Sahnige) lief auch der Nachmittag ziemlich witzig. Nachdem wir die Schleuse passiert hatten, durften wir endlich zu Abend essen, es hat sehr gut gemundet. Im Anschluss auf einem kurzen Trip auf der Elbe, haben wir den Anker zu Wasser gelassen. Stefan hat uns von der großzügigen Spende erzählt, dass wir alle Handtücher bekommen mit dem eigenen Namen oder auch nicht. Deshalb überlegten wir uns einige eigenartige Namen oder Sprüche: Nachtschränkchen, Justin Bieber, Maschalla merkste selber, Schrank, langer Lachs, rest in pest, maschalla sein Handtuch und ähnliche. Und nun die Wetteransage für heute Nacht: Gewittaaa!!! Leider sind wir alle auch etwas niedergeschlagen (wie das Gewitter) da heute unser letzter Tag ist 🙁 Trotzdem bleiben wir alle lustige KNUSPERSCHNEGGEN! Bis denne Antenne! Halt denn kopf hoch und bleibt wagga!
Valerie, Anabel, Frederick, Hannes

P.S.: Alle Rechtschreibfehler sind Stilmittel…;)

Sechster Tag an Bord

Datum: 27. August 2020
Position: 54° 17,5′ N, 009° 40,2′ E (Rendsburg)
Etmal: –
Wetter: sonnig
von Merle, Emil und Clara

Heute, an unserem 6. Tag, wurden alle wie sonst auch um 7:00 Uhr von der Wache geweckt. Jedoch war heute nicht alles normal, denn Norbert wurde 70, daher haben sich am Abend vorher viele hingesetzt, um noch etwas zu basteln bzw. zu zeichnen. Aus den Zeichnungen haben wir dann ein Buch gemacht. Nach dem Frühstück haben wir dann ein Ständchen gesungen, gratuliert und das Büchlein übergeben. Dann riefen uns aber die üblichen Aufgaben wie Backschaft und Wache. Um kurz nach neun kam ein Kompensierer für den Kompass an Bord, und damit dieser seinen Job machen konnte, sind wir abgelegt und haben in der Kieler-Bucht vor dem Nord-Ostseekanal ein paar Kreise gedreht.

Nachdem das erledigt war, sind wir in die Schleuse für den Kanal gefahren und haben dort 30 min. gewartet um uns auf den Weg nach Rendsburg zu machen. Den Weg dorthin haben wir gut gemeistert und trafen um 14:00 Uhr dort ein. Da das Wetter sehr schön war, haben wir uns alle an Deck in die Segellast gelegt (dort ist es echt gemütlich und sobald sich dort 2 Personen aufhalten, dauert es keine 10 min. bis alle 26 Schüler dort wieder zu finden sind). Nach dem Kaffeetrinken durften wir uns dann in Gruppen auf den Weg zum Landgang machen. Da sind wir allerdings nicht sehr weit gekommen, denn die meisten haben es nur bis zum Supermarkt ein paar Meter entfernt geschafft, wo sie sich erstmal mit Süßigkeiten eingedeckt haben. Um 17:30 Uhr haben wir uns dann gut wieder an Bord eingefunden und haben den Abend gut mit Kinderjoy ausklingen lasssen.
Merle, Emil und Clara