Kaum zu glauben!

Rückblick: Sonntag, 10. Oktober 2021
Während wir an Bord der Gulden Leeuw unsere große Reise gerade erst begonnen haben, stellt Dr. Hartwig Henke, der vor 28 Jahren die High Seas High School ins Leben gerufen hat, das Projekt im Fernsehen vor.

Er war am Sonntagabend zu Gast in der Ratesendung »Kaum zu glauben«. In dieser versuchen vier Prominente unter Moderation von Kai Pflaume ein Rätsel zu lösen, indem sie dem Gast viele Fragen stellen, die dieser nur mit Ja oder Nein beantworten darf. 
Fast 12 Minuten rätseln Bernhard Hoëcker, Hubertus Meyer-Burckhardt, Stephanie Stumph und Jörg Pilawa um das Geheimnis der ersten deutschen Schule auf dem Meer und gehen dabei den abstrusesten Gedanken nach.
Am Ende löst ein eingespieltes Video das Rätsel auf. 

Sie können die Sendung in der ARD-Mediathek anschauen.
Hartwig ist gleich der erste Rate-Gast!

Nach 500 Seemeilen alles »ganz normal«

13. Oktober 2021
Position: 49°58.3 N – 2°05.3W
Kurs: 225°
BZS: 560 NM
Wetter: sonnig bewölkt · Wind NW 1
Geschwindigkeit: 5.6kt

Gestern war ein weiterer wunderbarer Tag auf der Gulden Leeuw! Der Tag begann erstmals ganz normal mit den Wachen von 0:00-3:00, 3:00-5:00 und 5:00-8:00 Uhr.

Über den Morgen können Linus und ich nicht viel sagen. Wir haben geschlafen 😉

Mittags haben wir den Nullmeridian überschritten. Das ist der Nullpunkt der Meridiane. Diese sind wie ein Gitternetzt über die Erde gespannt und verbinden Nord- und Südpol.

Ab 14:45 Uhr wurden wir von Risso Dolphins stundenlang begleitet die immer wieder Kunststücke neben uns gemacht haben, welche von Maxi und seiner Kamera in Filmmaterial verwandelt wurden.

Ich hatte von 13:00 bis 15:00 Uhr Wache, es war sehr windreich aber sonnig. Kurz vor Ende meiner Wache hatten wir ein einmaliges Erlebnis: Ein Hubschrauber der Küstenwache flog auf Deckshöhe ein paar Mal um uns rum und blies etwas Wind in die Segel, was die Crew sehr freute. Nachdem er seine Runden gedreht hatte, flog er wieder Richtung englische Küste davon.

Den restlichen Tag habe ich (Salomon) dann mit Kacper, dem Maschinisten, im Maschinenraum verbracht. Wir haben wie jeden Tag die Dreckwassertanks entleert und die Seewasserentsalzungsanlage gewartet, die Stündlich 350 Liter reinstes Wasser in die Tanks spült (es sei denn die Filter verstopfen). In den nächsten Tagen wollen Kacper und ich (Salomon) das Öl der Hauptmaschine wechseln, was momentan nicht machbar ist, weil die Maschine dank der Flaute permanent am Laufen ist.

Zum Schluss möchte ich Robert (unserem Kapitän) danken, der uns auf unseren ersten 500 Seemeilen sicher geleitet und begleitet hat.

Ahoi noch.

Text von Salomon und Linus A.