Ankommen zur großen Reise

5.10.2021
Position: Hamburg Hafen, Unikai
Wind: SO 2 · Lufttemperatur: 12°C

Hi liebe Leute,
heute ist der erste Tag unserer großen Reise. Am morgen hat meine Mutter mich nach Hamburg zum Hafen gebracht und nach etwa chaotischem Einchecken ging es an Bord. Dort wurde zuerst von Anousch geprüft, ob wir all unser Gepäck alleine an Bord tragen konnten. Das war nämlich die Vorgabe. Ich habe es geschafft, aber ziemlich kurz danach musste Anousch feststellen, dass nicht alle so wenig eingepackt haben …

Einchecken unter Deck
Unter Deck wird eingecheckt: Reisedokumente und Handy abgeben, Becher beschriften. HSHS-Hoody, Shirt und Mütze in Empfang nehmen …

An Bord mussten wir die Reisedokumente abgeben, Becher beschriften und auch die Handys abgeben (sniff). Als das getan war, ging es nach unten in den Dorm (Schlafraum), wo wir unser Bett bezogen haben. Glaubt mir: das ist schwieriger als es sich anhört.

Eigentlich sollte es dann mit einer Schiffstour losgehen, aber die Crew hat gemerkt, dass das Deck mit all unserem Gepäck zu voll war. Also haben wir zuerst unser Gepäck in den Dorm getragen, was dazu geführt hat, dass man nun die Gänge nicht mehr betreten konnte.

Wir mussten auch feststellen, dass über den Betten auf einmal Spinde waren, in die wir unser Zeug packen sollten. Das hat erstmal einen allgemeinen Protest ausgelöst, da durch die Spinde zwar alles organisierter war, wir aber auch weniger Platz hatten.

In Zehnergruppen ging es dann endlich los zur Schiffstour, die quasi die gleiche war wie beim Probetörn. Nach dieser haben wir im Dorm unsere Sachen ausgepackt. Ich hatte dabei schon meine erste Glaubenskrise, weil ich zu wenig Seil eingepackt hatte, um meinen Bettorganiser am Bett zu befestigen. Nachdem das Problem beseitigt war, habe ich aber bemerkt, dass ich mit den Spinden ziemlich gut zurecht komme. Als ich alles fertig eingeräumt hatte, bin ich wieder nach oben in die Messe gegangen, wo mich Peggy direkt gefragt hat, ob ich Lust habe, diesen Blogbeitrag zu schreiben. Später werden wir zu Abend essen. Danach erwartet uns eine Ansage vom Kapitän und dann geht’s für einige von uns ins Bett, während einige andere ab 22.00 Uhr noch Gangway-Wache machen müssen.

Das wars auch schon von mir, ihr werdet wahrscheinlich irgendwann mal wieder von mir hören. Bis bald,
Eure Caro