Thor Heyerdahl und 50x Pizza

Position: Santa Cruz auf Teneriffa = 28°27.664’N 16°14.68’W
Bisher zurückgelegte Seemeilen: 2851 sm
Wind: 1 (1-3 knt) aus Nord · Luft: 22 °C
Stimmung an Bord/Land: ausgelassen und fröhlich

Hallo, an diesem wunderschönen Morgen, der für mich erstmal mit vier Stunden Gangwaywatch (Hafenwache), von 4 bis 8 Uhr begann, die dann in Galley Duty (Frühstück für alle zubereiten) überging. Das Ganze hat sich jedoch ausgezahlt, denn ich durfte wecken – natürlich mit … (Na, wer hat’s erraten?) Karnevalsmusik. Denn wie jede:r weiß, ist heute Karnevalsbeginn und wie „’n richtiger Kölsche Jung“ musste ich alle anderen auch daran teilhaben lassen. Leider glaube ich, dass nicht allen die Musik so gut gefallen hat wie mir.

Danach ging es direkt weiter mit einer halben Stunde Happyhour (Schiffsreinigung in neuer Rekordzeit) und dann ins Museum, wo wir einiges über Thor Heyerdahl gelernt haben. Vorbereitend hatten wir bereits gestern Abend den Film »Kon-Tiki« angeschaut, welcher über die erste Reise Thor Heyerdahls Einblick gibt.

Kino und Pizza satt ©Sina

Dazu gab es 50 Pizzen, von HSHS spendiert, die der arme Pizzabote, in fünf Fahrten liefern musste. Alles in allem hatten wir einen echt schönen und entspannten Abend und konnten uns gut Thor Heyerdahl und seine Reisen einstimmen:

Thor Heyerdahl war ein berühmter norwegischer Forscher, welcher mit vier verschiedenen Reisen beweisen wollte, dass es schon früher als bisher angenommen einen interkontinentalen Kulturaustausch über den Seeweg gab. Als Beispiel: Heyerdahls erste Reise, die Kon-Tiki, sollte zeigen, dass die Einwohner Polynesiens durchaus aus Südamerika stammen könnten, statt – wie alle anderen vermuteten – aus Asien (von wo sie gegen die Strömung nach Polynesien hätten paddeln müssen).

Um die Möglichkeit zu beweisen, baute Heyerdahl ein Balsa-Floß (Raft) und ließ sich mit seiner Crew (fünf Norweger) nach Polynesien treiben. Die Reise dauerte 101 Tage und das Floß fuhr allein durch Wind und Strömung. Mit seiner Reise widerlegte er die Behauptungen, dass es nicht möglich sei, dass die Polynesier aus Südamerika kommen. Zudem bewies er mit seinen ganzen Reisen, dass ein „Förderband“ durch den Atlantik (Meeresströmung) geht, welchem wir übrigens auch auf unserer Reise folgen werden.

Und damit wars das auch von mir,

Viele Grüße und Kölle Alaaf,
Mika

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  • Many Greetings to Anousch`s Grandparents
  • Außerdem viele Grüße auch an Maya und Mona, ich will unbedingt ein Foto von eurer Wandkarte.
  • Auch viele Grüße von Jule an ihre Familie

Zweiter Hafentag mit viel Arbeit und Spaß

6. Oktober 2021
Position: Hamburg Hafen, 53°31.600´N 10°00.441´E
Wind: 1 W/NW · Lufttemperatur: 14°C

Musik und buntes Treiben herrscht nach unserem aufregendem 2. Tag an Bord der Gulden Leeuw. Wie schon vom Probetörn bekannt, begann unser Tag mit dem Frühstück, welches von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr stattfand. Danach wurde eine allgemeine Crew-Versammlung abgehalten. Bei dieser wurde der Plan für den Tag verkündet.

alle Schülerinnen und Schüler versammeln sich an Deck
Auf der Morgenversammlung wird der Tagesplan verkündet. Foto: ©Johanne

Als erstes ging es daran, die frisch eingetroffenen Lebensmittel einzusortieren. Das begann direkt mit vollem Elan und Musik. Anfangs wurde das Toilettenpapier in einer fliessenden Kette übers Schiff geworfen, was jedoch mit der Schokocreme nicht ganz so gut funktioniert hat (if you know you know) *.

 

Nach dieser wichtigen Arbeit, gab es als im Anschluss Essen. Dann mussten wir uns schweren Herzens von Christoph und Nathalie (unsere Projektleiter:innen an Land) verabschieden. Nachmittags, sollten wir alle unsere Sachen neu sortieren, damit dies nicht im totalen Chaos endete, wurde ein Plan, basierend auf den verschiedenen Wachen, erstellt. Die eine Hälfte hat geputzt, während die andere umgeräumt hat.

Als wir damit fertig waren, ging es an das Besprechen der Bord- und Projektregeln. Wir hatten alle echt viel Spass. dabei. Im Anschluss wurden wir wieder in die Wachen aufgeteilt in denen wir nochmal im Einzelnen den Projektleitfaden besprochen und daraus ein Spiel gemacht haben. Nach einer weiteren langen Arbeitsphase, konnten wir nochmal Pause machen und vor dem Abendessen entspannen. Es gab leckere Nudeln mit Speck, Zucchini, Tomaten und Salat. Am Ende hat Annika ihr Akkordeon ausgepackt und alle hatten Spaß.

Text von Jule und Mika

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Abby grüsst: Ihre Familie, Melissa und Finja (Kuss an euch)
Jill grüsst: Ihre Oma, Familie, Antonia, Freunde und Chewie <3
Jule grüsst: Ihren Bruder, ihre Familie und die 10gs
Mika grüsst: Seine Familie, die 10e Fynn und Tilo
Freddy grüsst: seine Katze und seine Familie
Jona grüsst: Lisa, Abbie und Barack Obama
Lisa grüsst: Ihre Familie im schönen, stolzen Bayern

*Mika hat eins fallen gelassen!!!