Der letzte Tag – Abschied nehmen :-(

QuentinName des Autors: Quentin
Datum: 5.8.2017
Position: 55°38,0´N 010°45,1´E
Position für Landratten: Flensburg
Wind: SW 4

Nachdem ich mit Vlad und Henne um 06:15 Uhr zur Backschaft aufgestanden bin und dann aufgebackt habe, kamen alle zum letzten Frühstück zusammen, um noch einmal gemeinsamm zu essen. Als alle fertig waren, besprachen wir den Tagesablauf und wer, was sauber machen soll. Nachdem die Aufgaben verteilt wurden, gingen alle sofort an die Arbeit um schnell fertig zu werden. Dann als alle Kammern und Kojen fertig aufgeräumt und geputzt waren, gingen wir an Deck um den Anker zu holen.

Ergänzung von Katha:
Nun stand die letzte halbe Stunde Seefahrt auf der Seute Deer an – schon ein komisches Gefühl, sich vorzustellen, morgen aufzuwachen und nicht mehr 18 wuselige, lachende, singende und motivierte HSHSler um sich zu haben.
In Flensburg wurden wir alle schon sehnlichst erwartet und schon von weiten konnten wir Eltern, Freunde, Geschwister ausmachen  – ein toller Empfang!
Mit einem „Below, below…“ von Fred und der Crew verabschiedeten wir uns dann voneinander und versprachen uns hoffentlich ganz bald alle zu einem Wiedersehen zu treffen – vielleicht zur Winterarbeit auf der Seute Deern.

Es war eine grandios schöne Reise, wenn es auch die nasseste HSHS Summer war, die wir je erlebt haben, so war es doch auch eine tolle Crew, die immer fest zusammenstand und sich unterstützte! Es hat einen Riesen-Spaß gemacht und ich danke allen Beteiligten dafür!

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Der letzte ganze Tag!

JosephineName des Autors: Josi
Datum: 4.8.2017
Position: 54°52,3´N 009°33,3´E
Position für Landratten: Flensburger Förde
Wind: SW 5

Wir sind alle wie immer um 7:30 Uhr geweckt worden und aufgestanden, um zu früstücken. Von der
Geltinger Bucht sind wir mit viel Rückenwind in die Nähe des Flenburger Hafens gesegelt. Dort haben wir geankert.

Jetzt wurde es Zeit, die Abschlussparty vorzubereiten! 7 Schüler bildeten das „Festkommitee“, das hieß: 1. alles aufräumen und schmücken, 2. Essen und Cocktails (!) vorbereiten und 3. die Bar aufbauen. Wir hatten drei verschiedene Cocktails : Ipanema, Mosquito und Pina Colada.
Die Messe schmückten wir mit Flaggen und die Gläser mit Zuckerrand und Strohhalm. Nicht zu vergessen: der Naaachtisch! Die Obstspieße mit Schokoglasur und Vanilleeis!!!

Die anderen putzten währenddessen das Schiff. Der Abend wurde ein voller Erfolg!
Zu essen gab es argentinisches Rindersteak, das sich alle selber braten konnten und Salate. Zusammen aßen wir alle ein letztes Mal zu Abend in der Messe, im Hintergund lief leise Musik, in deren Takt die Barkeeper (Vladimir, Sarita, Helene, Poller und Schildkröte) die Cocktails shakten. Nach dem Essen wurde die Musik LAUTER aufgedreht und die Shotgläser rausgeholt. 😉 Diese wurde dann mit Sprite und Ananassaft ge-ext.

Weil einige dann mit der Boom Box übers decken rannte, wurde sie uns abgnommen…:-( Daraufhin wurde erst Quentin und dann Henning gefesselt… Da um 23 Uhr Schiffsruhe war, machten wir uns nun langsam bettfertig und packten ein paar Sachen in die Koffer.
Für mich endete der Abend allerdings erst eine Stunde später, da die C-Wache noch Ankerwache hatte. Wir quatschten auf dem Vorschiff und es war ein sehr toller letzter Abend! ☻☼♥

PS: Liebe Grüße an meine Eltern, Familie und Freunde – ich freue mich schon auf Morgen und darauf, euch endlich wiederzusehen!

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Werftrundgang in Svendborg

IsabellaName des Autors: Isa
Datum: 2.8.2017
Position: 55°01,0´N 010°48,0´E
Position für Landratten: Svendborg

Heute bin ich mit Poller und Helene zusammen um 6:45 Uhr aufgestanden, da wir Backschaft hatten und das Frühstück vorbereiten mussten.
Weil wir gestern in der Werft von Svendborg, in der auch Seute Deern gebaut wurde, angelegt hatten, durften wir mit Fred einen Rundgang durch die Werft machen. Zuerst zeigte er uns das Trockendock. Dieses wird so auf- und abgesenkt, das Schiffe darauf fahren können und am Rumpf gearbeitet werden kann. Als nächstes waren wir in einem Büro, in dem Bilder von allen dort gebauten Schiffen hingen, auch Seute Deern, die damals noch Havet hieß, hing dort. Als letztes waren wir in einem Raum („auf dem Boden“), der voll mit Namensschildern von Schiffen war. Es war sehr interessant zu sehen, das Leute ihr Schiff „Online“ oder „Kama“ nennen.

Zurück am Schiff durften alle die Stadt besichtigen, währed wir das Essen vorbereiteten und für das Schiff Proviant einkauften. Nach dem Essen brachen die meisten wieder in Richtung Stadt auf, während wir abspülten. Um 16:00 Uhr sind wir zusammen zu einem Strand gegangen, haben Spiele gespielt und Knoten für das Knotendiplom am Abend geübt. Danach haben wir es endlich geschafft kurz in die Stadt zu gehen. Das Problem dabei war, dass die Läden alle schon um 18:00 Uhr geschlossen hatten. Also sind wir zurück zum Schiff gegangen, da das Abendessen gemacht werden musste.

Nach dem Essen wurde das Knotendiplom vorbereitet. Alle standen auf dem hinteren Teil des Schiffes und wiederholten hektisch alle Knoten, während wir einzeln aufs Vorschiff gerufen wurden, und die „Prüfung“ ablegten. Die wenigen, die nicht bestanden haben, können es morgen noch einmal versuchen.

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