5. Tag: Langsam beginnt der Alltag …

Heute begann der Tag um 7:00 Uhr. Jedenfalls für die meisten, da die Ankerwache die betroffenen Personen vom schlafen abgehalten hat. Um 7:30 Uhr stand das Frühstück, von der Backschaft schon fertig vorbereitet, oben auf Deck. Manche sind rein gegangen, da es etwas genieselt hat und sie nicht nass werden wollten.
Nachdem Frühstück begannen wir den Anker zu liften. Es ist ganz schön anstregend, den Anker wieder zu heben. Aber wir hatten vorher ja  gefrühstückt. Kurz danach setzten wir die Segel und los ging es von Langeland in Richtung Falster. Es war windig, aber die Sonne schien trotzdem, deshalb wurde es immer wärmer.

Über die Wachwechsel und anderen Aufgaben, die der Alltag an Bord für uns bereithält, haben wir alle ein wenig die Zeit vergessen. Aber zum Glück stand das Mittagessen schon auf dem Tisch – diesmal unter Deck. Es gab Curry, Reis, Nudeln und Salat und zum Nachtisch leckeres Eis.
Und am Nachmittag gab es wie immer Kaffee und leckeren Kuchen von unserem Smutje Klaus. Kurz darauf fuhren wir eine Halse um den Wind besser einzufangen. Die Personen, die gerade keine Wache hatten, zogen sich ein wenig zurück und lagen in der Sonne.
Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln und selbst gebackenes Brot. Während des Essens erklärte Norbert uns den Plan für morgen.
Um ca. 22:00 Uhr kamen wir vor Falster an und haben den Anker geworfen. Kurze Zeit später ging die Sonne unter. Das war besonders schön, da die Wolken eine echt tolle Farbe bekommen haben.

Schülerbericht vom Mittwoch, 22. Juli 2020  
von Lentje